Steinzeit

Nach der letzten Eiszeit

werkzeugFundstück eines zerbrochenem Werkzeugs in Hausen. Wie die Rekonstruktion zeigt, könnte es sich um eine Art Hammer handeln. Im gesamten Gemeindebereich wurden zahlreiche Gegenstände aus der Steinzeit gefunden. An lichten Stellen im (Misch-)Wald dürften sich die früheren Menschen niedergelassen haben.

Als die Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren zu Ende ging hinterlies sie im niederbayerischen Hügelland fruchtbaren Lössboden. Kuppen, sanfte Hügelketten, grosse und kleine Täler prägen bis heute noch weitgehend unverändert das Landschaftsbild. Als das Eis langsam zurückwich überzog sich das Land mit einem dichten Wald. Die ersten Menschen durchstreiften nun das Land. In der jüngeren Steinzeit, vor etwa 6.000 Jahren, wanderten Bauern aus der unteren Donau ein und wurden sesshaft. Sie gingen dem Ackerbau und der Viehzucht nach. Zahlreiche Siedlungsfunde wurden überall in unserer Gemeinde entdeckt. Ansiedlungen, grosse, rechteckige Gehöfte in Pfahlbauweise und mit Schilf oder Stroh eingedeckt, entstanden. Die Häuser lagen teils vereinzelt, teils wurden sie dorfartig angelegt. Der Wald wurde allmählich gerodet und Haustiere gezüchtet. Die Menschen waren nicht mehr allein auf die Jagd angewiesen. Das Land wurde langsam aber stetig kultiviert.

   

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© Gemeinde Hausen / Niederbayern